Nach dem turbulenten Wetter der letzten Wochen hat uns Petrus endlich ein paar schöne Tage beschert und die Gelegenheit haben wir gleich zur diesjährigen 1. Maht genutzt.  Bei geschmeidigen 33 Grad wurde der erste Teil erledigt, bis spät in die Nacht hinein haben wir rumgewerkelt 😉 . Mit dabei natürlich auch das mobile Fahrzeug und viiieeell WD 40 Spray, die Zargen haben sich leider etwas „bitten“ lassen (auf den Fotos zu sehen wie stark die Dinger zerstört werden – Foto 4 = vorher, Foto 5 = nachher).

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Das Anbaden hat ja dieses Jahr etwas auf sich warten lassen, aber am vergangenen Sonntag war es dann soweit.  Strahlender Sonnenscheind täuschte leider, die Wassertemparatur des Mondsees lag bei (gefühlten) 5 Grad, dementsprechend war auch die „Abkühlung“ – länger im Wasser bleiben war nicht möglich, sonst hätte man sich womöglich die eine oder andere Erfrierung geholt 😎 .

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Anstatt am Badeplatz in der Sonne zu bruzzeln, bruzzelten wir beim Beseitigen der Schäden auf demselbigen. Mit schwerem Gerät sind wir angerückt um das angetriebene Holz und den Mist (man findet echt alles – angefangen von Plastikmüll über leere Flaschen und Dosen bis hin zu Schubladen) per Hand zu entfernen.

Das Fahren mit dem Holder ist eine Sache für sich – mit Handgas und 3 verschiedenen Vorwärts-Gängen bzw. Geschwindigkeitsstufen und einer Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h – da rinnt der Diesel halt noch fingerdick durch, dementsprechend ist auch die Rauchentwicklung :-D, sogar der Blinker hat funktioniert *hehe*.

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Auf dem letzten Bild zu sehen wie es aussehen sollte – die Frage ist wie lange… für heute Nacht sind schon wieder Regenfälle angesagt und der Bach nebenan ist immer noch nicht freigebaggert… 🙁

Um sich ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung der B151 machen zu können, ein Bild der abgerutschten Bundesstrasse welche noch die nächsten Wochen gesperrt bleiben muss:

B151

Quelle: salzi.at

Das schlimmste Hochwasser ist nunmehr vorbei, die Wassermassen haben dennoch ziemlich grossen Schaden angerichtet.  So wurde das komplette Bachbett des Roiderbaches im unteren Teil mit Stein- und Geröllmaterial fast eben „aufgefüllt“ und auch im Mondsee bei der Einmündung ist eine „Steineinsel“ entstanden (siehe Foto) … da ist normalerweise schon der See…

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… die Lage entspannt sich leider rund um den Mondsee nicht wirklich – der Regen hat zwar mittlerweile aufgehört, jedoch ist der See ist über Nacht durch das einfließende Wasser weiter gestiegen. Die Strassen auf beiden Seeseiten sind weiterhin wegen Überflutung gesperrt (offenbar ist an manchen Stellen die Strasse komplett weggespült worden) und wir sind nach wie vor von der Umwelt so gut wie abgeschnitten:

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…der Niederschlag hört einfach nicht auf, so haben wir uns in die tiefen Weiten des Waldes begeben um die Auslastung des Bachbettes und der Wehranlage zu begutachten. Eine kleine Inspektionstour hat uns dann noch nach Weißenbach geführt, hier transportiert der hochwasserführende Weißenbach zahlreiches Holz- und Wurzelwerk in den Attersee.

Schlußendlich dann noch ein Feuerwehreinsatz direkt nebenan, der Lotse der Feuerwehr hat uns leider nicht gleich erkannt und für etwas Erheiterung im ELW gesorgt 😀 .

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